Gedanken zur Bibel

Nach vorne schauen, nicht nach hinten

 „Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, dass ich es ergriffen habe; eines aber [tue ich]: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt, und jage auf das Ziel zu, den Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.“ Philipper 3:14

Das ist die Haltung eines Hungrigen! So geht man mit dem prophetischen Wort von Gott um – sich ausstrecken nach dem, was vor uns liegt und auf das Ziel zu jagen.

Der Feind hält uns immer unsere Vergangenheit vor; Gott hält uns unsere Zukunft vor!
Wir tun gut daran, zu vergessen, was die Vergangenheit war – mit all dem Schmerz, dem Versagen und der Schuld, die wir auf uns geladen hatten. Gott denkt nicht mehr daran, denn Jesus hat unsere Vergangenheit mit Seinem Tod für uns gelöscht!

Und Er hat uns Seine Zukunft geschenkt. Deshalb ist es so wichtig, nach vorne zu schauen und nicht nach hinten.

Wenn wir satt sind, geben wir nicht mehr so viel Energie in das Ausstrecken nach dem, was vor uns liegt. Satt werden wir immer dann, wenn wir das Ziel aus den Augen verlieren.

Was ist das Ziel?

Alles, was das Leben Jesu ausmacht. Er heilte alle, die zu Ihm kamen! Er befreite jeden, der dämonisiert und gebunden war! Er vermasselte jede Beerdigung, der Er beiwohnte! Er stillte jeden Hunger mit Brot und Fisch. Er verwandelte Wasser in einen guten Jahrgang! Er sprach Vergebung zu jedem, der voller Schuld zu Ihm kam. Jesus bildete die Superlative des Himmels ab und sagte: „Wie ich bin, so sollt auch ihr sein.“ Das ist das Ziel! Dem Vater gefallen.

Das Ziel ist der Kampfpreis der himmlischen Berufung in Christus. Das heißt, dass sich die Erlösung und Wiederherstellung durch Jesus in unserem Leben durchsetzt. Der Missionsbefehl bedeutet, die Menschen mit der Guten Nachricht erreichen und alles tun, was Er getan hat, damit das funktioniert. Deshalb sagt Paulus, dass er es noch nicht ergriffen hat und er auf der Jagd ist, in das zu kommen, was Christus für ihn und alle Menschen hat.

Das geht dann, wenn wir Vorbilder haben, die ihr Leben gemäß ihres geistlichen Reifegrades auch tatsächlich leben. Paulus macht sich selbst zum Vorbild und ermutigt die Christen, sich Vorbilder zu suchen, die ihnen helfen auf das Ziel zu zu jagen.

„Lasst uns nur darauf bedacht sein, dass unser Lebenswandel dem geistlichen Reifegrad entspreche, den wir bereits erreicht haben.“ V. 16

„Werdet meine Nachahmer, ihr Brüder, und seht auf diejenigen, die so wandeln, wie ihr uns zum Vorbild habt.“ Philipper 3:17 SCH2000

Das alles hat nichts mit Leistungsdruck zu tun, denn das ist nicht leistbar so zu werden wie Jesus! Es ist eine Verwandlung, die der inneren Erneuerung folgt. Es hat viel mehr mit Gehorsam, als mit Anstrengungen und Leistung zu tun. Deshalb brauchen wir auch eine innige Beziehung zu Jesus, dem Heiligen Geist und zum Vater.

 

Weiterlesen: über die Geschichte der Kirche und das Erbe der Erweckung – auf dem Blog von Pastor Rüdiger Schöndorf.

 

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