News von der Baustelle

Bald ist es soweit

Das Jahr 2021 war für unsere Gemeinde besonders geprägt durch den Bau unserer neuen Halle in Marktbergel. Seit Dezember letzten Jahres, seit wir mit den Eigenleistungen beginnen konnten, konnte man fast wöchentlich einen Fortschritt sehen. Jetzt ist es bald soweit. Wir hoffen zu Weihnachten unseren ersten Gottesdienst in den neuen Räumen abhalten zu können. 

Korrektur

Lange Zeit dachten wir, wenn der Bau mal vorbei ist, dann geht es wieder richtig los, dann starten wir wieder mit allem richtig durch. Dann hat Gott uns eines Besseren belehrt. Bei Ihm gibt es diese Trennung nach geistlicher und nach praktischer Arbeit nicht. Wir durften lernen, dass wir genau in dem sind, was Gott für uns hat, wenn wir im Glauben und Vertrauen auf Gott unser Haus bauen. Ein Pastor aus Magdeburg sagte mal: „Es ist schon erstaunlich was ihr da macht. Ihr bringt das Unsichtbare ins Sichtbare.“ Das hat uns sehr angesprochen und wir haben gemerkt, dass es keine Zeit des Wartens ist, sondern dass wir mittendrin sind in Gottes Auftrag für uns und die Region.

Ein Teppich aus Gebet und Lobpreis

Regelmäßig haben wir uns mittwochabends auf der Baustelle getroffen, um dort zusammen Gott anzubeten, zu beten und prophetisch zu hören, was Gott mit uns und dem Gebäude vor hat. Das waren immer sehr starke Zeiten in denen unsere Erwartung und Begeisterung für Gottes gute Pläne immer mehr gewachsen sind.

Jetzt mussten wir leider mit den gemeinsamen Gebetstreffen in der Halle pausieren, weil der Fußboden gelegt wird. Dafür wird in den Revival Groups (Hauskreise) weiter gebetet.

Die Fussbodenheizung ist verlegt.
Wundervolle Führungen und Überraschungen

Es war auch ein Jahr voller Überraschungen für uns, mit denen wir nicht unbedingt gerechnet haben. So oft konnten wir sehen, wie Gott sich zu unserem Vorhaben stellt. Zum Beispiel hat unser Bauleiter die gesamten Baumaterialien schon Ende letzten Jahres gekauft und gelagert. Als die Preise für Holz etc. dieses Jahr extrem gestiegen sind, waren wir heilfroh über diese Entscheidung. 

Einsatzplanung online

Eine andere Sache ist auch echt spannend: als wir den Bau geplant haben,  dachten wir, dass wir nicht viele Eigenleistungen erbringen können. Wir wussten, dass wir nur wenige Handwerker in unserer Gemeinde haben. Umso erstaunlicher ist es zu sehen, dass jedes Wochenende bis zu 30 Personen aus der Gemeinde auf die Baustelle kommen um zu helfen. Noch schöner ist es, dass dabei eine konstant gute Laune besteht und viele sagen, dass sie es lieben, auf die Baustelle zu kommen. Einige haben ihre handwerklichen Fähigkeiten ganz neu entdeckt.

Eine Geschichte möchte ich auf jeden Fall noch erzählen: Im vergangenen Jahr hat sich eine Frau für Jesus entschieden und ist Teil unserer Gemeinde geworden. Ihr Mann ist Rentner und handwerklich sehr begabt. Sie sagte zu ihm: „Geh mal dorthin und hilf denen mal.“ Seitdem kommt er regelmäßig auf unsere Baustelle und hilft uns sehr. Er gehört schon richtig dazu und durch die gemeinsamen Zeiten auf dem Bau ist eine richtige Freundschaft entstanden. Was hätten wir nur ohne ihn gemacht.

Danke!

Im Frühjahr hatte unser Bauteam durchgerechnet, wie lange wir noch brauchen, wenn wir alles selber machen. Dabei kam heraus, dass wir unbedingt noch Fachkräfte brauchen, die die Arbeiten übernehmen, die wir nicht oder nur viel zu langsam machen könnten. Damals haben wir einen Spendenaufruf für Fachkräfte gestartet. Innerhalb einer Woche kamen 20.000 Euro zusammen. Das war für uns ein echtes Wunder! Und es zeigt uns wieder mal, wie Gott sich zu diesem Werk stellt. Wir konnten eine Firma für das Verspachteln der Trockenbauwände beauftragen, sowie einen Maler zum Streichen unserer vielen großen Wände. Vielen Dank an euch alle, die ihr gespendet habt! So stark!

Unser Maler – er hat die großen Wände fachmännisch gestrichen
Danke auch für alle Gebete! Hier unter diesem Link findest  du weitere Informationen und  Spendenmöglichkeiten.

 

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